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Zeitungsbericht inkl. Gruppenfoto
Austauschtreffen vom 21. Mai 2011

Sich einmal im Jahr themenübergreifend austauschen: 19 Personen aus verschiedenen Selbsthilfegruppen im Kanton Solothurn haben am letzten Samstag diese wertvolle Erfahrung gemacht.  
Selbsthilfegruppen arbeiten eher im Stillen, das Verbindende und Entlastende in der Begegnung ist das eigene Thema, sei es die Depression, Angst/Panik, Epilepsie, der Brustkrebs oder die herausfordernde Situation als Angehörige z.B. von Hirnverletzten. Wie jedes Jahr im Frühsommer fand letzten Samstag auf Einladung der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen das themenübergreifende Treffen statt, dieses Jahr zum Thema Öffentlichkeitsarbeit. Nach einem Inputreferat wurden eigene Erfahrungen ausgetauscht, erfreulicherweise mehrheitlich positiver Art. Verschiedene Aufrufe, Portraits von Einzelpersonen oder Berichte über Selbsthilfegruppen haben die letzten Jahre geholfen, das wertvolle Angebot immer wieder in Erinnerung zu rufen und allfällige Vorurteile abzubauen. „In unserer Gruppe, als Freunde und Angehörige von Alkoholikern, ist die Öffentlichkeitsarbeit schwieriger, die gelebte Anonymität ist uns sehr wichtig“, meint Rita, was auch gleich erklärt, wieso nicht alle Anwesenden auf dem Gruppenfoto zu finden sind. Auskünfte zu den 80 Selbsthilfegruppen und zu den Kontaktpersonen erhalten Interessierte bei der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen des Kantons Solothurn Tel. 062 296 93 91 oder E-Mail: info@selbsthilfe-so.ch



Zeitungsbericht
Austauschtreffen vom 12. Juni 2010

Einmal im Jahr treffen sich Aktive der Selbsthilfe zum gemeinsamen Austausch  
Treffen von Selbsthilfegruppen finden in der Regel im Stillen und hinter verschlossenen Türen statt. Auf Einladung der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen treffen sich die Kontaktpersonen einmal im Jahr zum gegenseitigen Austausch. So standen am letzten Samstag nicht die Psychose, die Depression, die Epilepsie oder der Brustkrebs im Vordergrund sondern das übergeordnete ehrenamtliche Engagement der Kontaktpersonen in Selbsthilfegruppen. Ob als Angehörige von Suchtkranken oder Betroffene der heimtückischen Polyneuropathie: „Es ist immer wieder interessant zu sehen, wie es in anderen Gruppen funktioniert und wo der Schuh drückt“ meint Max, der die letzten Jahre kein Treffen ausgelassen hat. Im zweiten Teil stellte Barbara Wyss ihre Masterarbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz, Studiengang Gesundheitsförderung und Prävention zum Thema „Selbsthilfefreundliche Spitäler und Kliniken“ vor. Mit leitfadengestützten Interviews wurde in den Solothurner Spitälern und der psychiatrischen Klinik Solothurn den Fragen nachgegangen: Wo findet Kooperation zwischen Kliniken und Spitälern und Selbsthilfegruppen im Kanton bereits statt und welche Voraussetzungen und Bedingungen sind nötig, um Selbsthilfeförderung in Kliniken und Spitälern zu optimieren? Die anschliessende Diskussion war engagiert und lebendig und es wurde einmal mehr deutlich: Vieles wurde bereits erreicht, die Ressource der Selbsthilfe mit dem Betroffenenwissen wird jedoch noch immer zu wenig genutzt. „Mein Ziel: alle Patienten die mit einer Hirnverletzung konfrontiert sind sowie ihre Angehörigen, sollten immer auf die Möglichkeit der Selbsthilfe aufmerksam gemacht werden. Sie zu nutzen, liegt dann anschliessend immer noch beim Einzelnen“ meint Bea und erhält von der Runde viel Zustimmung. Weitere Informationen zu den über 80 Selbsthilfegruppen des Kantons Solothurn erhalten Interessierte bei der Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen des Kantons Solothurn Tel. 062 296 93 91  www.selbsthilfe-so.ch